Risiko-Labor für P2P-Kredite · Bildungsinhalte, keine Anlageberatung · P2P ist keine Einlage und nicht durch Einlagensicherung gedeckt

Risiko-Labor · Österreich

P2P-Kredite, im Stresstest statt in der Werbung

Plattformen zeigen den Zins. Diese Seite zeigt, was von ihm nach Ausfällen, Recovery, Gebühren und Steuern übrig bleibt — und was passiert, wenn eine Plattform kippt. Kein Yield-Blog, ein Risiko-Labor.

Bildungsinhalte, keine Anlageberatung. P2P-Kredite sind keine Bankeinlage und können zum Totalverlust führen.

Plattform Anbahner? Ausfall

Modul · Stresstest

Aus einer Wunschrendite eine ehrliche Verlustspanne

Der P2P-Verlustrechner nimmt Portfolio, Zins, Ausfall, Recovery, Gebühr, Anzahl der Kreditanbahner, Währung und Buyback-Annahme — und liefert ein Risikoband mit Verlust-Szenario statt einer versprochenen Rendite. Er markiert die Annahmen, die Ihr Ergebnis kippen. Kein Login, nichts wird gespeichert.

Rechner öffnen →

Beispiel-Ausgabe

Hohes Risikoprofil

Ihre Annahmen  +€ 168 / Jahr

Stress-Fall     −€ 402 / Jahr

Illustration: € 5.000, 11 % Zins, 8 % Ausfall, 35 % Recovery, 1 % Gebühr.

Modul · Was kann brechen?

Vier Bruchstellen, die keine Renditeseite zeigt

Kreditnehmer

Ausfall und schwache Recovery entscheiden den Nettoertrag — nicht der beworbene Zins.

Kreditanbahner

Buyback ist nur so gut wie die Solvenz des Anbahners. Fällt er aus, fällt oft auch der Buyback aus.

Plattform

Bei Plattforminsolvenz brechen Servicing und Recovery zusammen — Modelle können das nicht abbilden.

Liquidität

Der Sekundärmarkt friert genau dann ein, wenn alle gleichzeitig verkaufen wollen.

Die vollständige Ausfallkette →

Modul · Due Diligence

Fünf Prüfungen vor der ersten Plattform

Renditeseiten beantworten keine davon. Die vollständige Plattform-Checkliste zeigt, wo jede Antwort steht und wie ein Warnsignal aussieht.

  • Regulierung & Sitz. Wer betreibt die Plattform, in welchem Land, unter welcher Aufsicht?
  • Kreditanbahner. Wie viele, wie transparent, wie solvent — und wie abhängig sind Sie von einzelnen?
  • Buyback & Sicherheiten. Was steht wirklich hinter dem Versprechen, und was passiert bei Anbahner-Ausfall?
  • Gebühren & Ausstieg. Sekundärmarkt, Verkaufsabschläge, versteckte Kosten.
  • Reporting. Werden Ausfall- und Verzugsdaten offen und nachvollziehbar veröffentlicht?

Modul · Österreich

Keine Einlagensicherung — und die KESt

P2P-Kredite sind keine Bankeinlage: Die Einlagensicherung bis 100.000 Euro gilt für Bankguthaben, nicht für vergebene Kredite. Und Zinserträge unterliegen in Österreich grundsätzlich der Kapitalertragsteuer — bei ausländischen Plattformen oft nicht automatisch abgeführt. Was das für Ihre Dokumentation bedeutet: Steuern in Österreich.

Quellen & Stand

Grundlage: FMA zu Crowdfunding-Dienstleistern, OeNB zur Einlagensicherung und Europäische Kommission zur ECSPR. Diese Startseite nennt keine Live-Renditen. Quellen geprüft: 15. Juli 2026.

Modul · Analyse-Log

Aus dem Risiko-Labor

Alle Beiträge →

Modul · FAQ

Häufige Fragen

Sind P2P-Kredite sicher?

Nein, nicht im Sinne einer Bankeinlage. P2P-Kredite können zum Totalverlust führen. Diese Seite bewertet keine Sicherheit — sie hilft, das Risiko zu strukturieren. Mehr im Risiko-Überblick.

Gibt es bei P2P eine Einlagensicherung?

Nein. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Bankguthaben, nicht von Ihnen vergebene Kredite. Fällt der Kreditnehmer oder die Plattform aus, ist Ihr Kapital in Gefahr.

Welche Rendite ist realistisch?

Diese Seite prognostiziert keine Rendite. Beworbene Zinsen sind brutto; Ihr Ergebnis hängt an Ausfall, Recovery, Gebühren, Währung und Steuer. Der Rechner macht daraus eine ehrliche Spanne.

Ist Buyback eine Garantie?

Nein. Buyback ist nur so gut wie die Solvenz des Kreditanbahners. Warum das die häufigste Fehlannahme ist, steht im Plattformvergleich.

Gibt diese Seite Anlageberatung?

Nein. Alle Inhalte sind redaktionelle Bildung mit Quellen und Stand-Datum. Für persönliche Entscheidungen gilt: unabhängige, qualifizierte Beratung — siehe Redaktionsrichtlinien.